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  Coaching von Mitarbeitern
 
 
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 Persönlichkeit und Fachkompetenz

Persönlichkeit von Mitarbeitern erfordert heute vermehrt die Entwicklung von Kompetenzen in Lernfähigkeiten, Flexibilität, Team- und Kommunikationsfähigkeiten, sowie Kreativität. Fehlende Kenntnisse von sich selbst und mangelndes Selbstwertgefühl kann in Einzelcoaching oder Supervision reflektiert und entwickelt werden. Förderung von Mitarbeitern in sozialer Kompetenz und Kommunikation unterstützt den "Corporate Identity" und persönliches Engagement.

Bei der fachlichen Kompetenz ist ein sich kontinuierliches Weiterbilden unabdingbar. Dem Abschluss gesellt sich verstärkt praktische Erfahrung. Der fachliche Austausch untereinander muss dem Konkurrenzdenken weichen. Fachliche Qualitäten und kompetente Spezifikationen sollten im Team berücksichtigt werden und dessen gegenseitiges Anerkennen dient einem humanen Betriebsklima.
 Kommunikation und Gesprächsführung

Der Vorgang der Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten und Botschaften. Die Kommunikation hängt einerseits vom Formulieren und Ausdrücken des Senders ab und andererseits vom Zuhören und Verstehen des Empfängers. Die dabei wirksamen Deutungs- und Interpretationsfilter können wir modellhaft in vier seelisch bedeutsame Aspekte unterscheiden (in Anlehnung an F. Schulz von Thun):

Der
Sachinhalt ist die sachliche Information der Nachricht. Die rein sachliche Informationsübermittlung ist auch die unproblematischste.

Die
Selbstoffenbarung ist die meist versteckte Information in jeder Nachricht über den Sender, die sowohl die gewollte Selbstdarstellung als auch die unfreiwillige Selbstenthüllung einschliesst.

Die
Beziehung ist jener Aspekt, der erkennen lässt wie der Sender zum Empfänger steht. Oft zeigt sich dies in der gewählten Formulierung, im Tonfall, in der Mimik und in der Gestik. Für diesen Aspekt hat der empfänger meist ein sehr empfindliches Ohr.

Der
Appellaspekt gibt einen veranlassenden Hinweis. Es ist der Versuch, offen oder versteckt, Einfluss zu nehmen. Der manipulierende Sender scheut sich nicht, auch die anderen drei Seiten der Nachricht in den Dienst der Appellwirkung zu stellen. Die Berichterstattung auf der Sachseite ist dann einseitig und tendenziös, die Selbstdarstellung ist darauf ausgerichtet, beim Empfänger bestimmte Wirkung zu erzielen, und auch die Botschaften auf der Beziehungsseite mögen von heimlichen Zielen bestimmt sein.

Eine sinnvolle Analyse der Kommunikation erfordert neben der Sachebene auch die Berücksichtigung der anderen Aspekten. Dies gilt insbesondere dann, wenn Probleme, Konflikte oder Missverständnisse auftreten. Der Lösungsansatz ist die Betrachtungsweise aus einer gewissen Distanz heraus um die Botschaften der vier Aspekte erkennen zu können.

Bei jeder Gesprächsführung ist auf diese vier Aspekte besonders zu achten. So ist eine gute Vorbereitung auf der Sachebene durch Klärung von Fakten und Ziele zu bewerkstellligen. Auf der Offenbarungsebene sind jene Botschaften wesentlich, die zur angenehmen Gesprächsatmosphäre beitragen und auf der Appell- und Beziehungsebene sind Kenntnisse von der Wirksamkeit von Ich- und Du- Botschaften unerlässlich. Das Einsetzen von manipulativen Botschaften ist eher zugunsten respektierenden und wertschätzenden Äusserungen zu unterlassen.

Soziale Diagnosefähigkeit und Selbstreflexion

Zwischenmenschliches erfassen zu können und achtungsvoll zu behandeln, bedingt eine gesunde Selbstreflexion und eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Soziale Kompetenz umfasst das Ausdrucksverhaltens, die Empfangsfähigkeiten, die Offenheit, die Kooperationsbereitshaft, die soziale Gestaltungsfähigkeiten und die Identifikation.
Soziale Selbstreflexion geht einher mit dem Begriff "Corporate Identity" und beinhaltet die vier Stufen:

(1) Wer sind wir? (2) Was tun wir? (3) Für wen tun wir das? (4) Wohin wollen wir

Persönliche Selbstreflexion erhellt die persönliche Motivation, die persönlichen Ziele und die persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen und hilft sich mit dem Team, der Firma und dem Produkt zu identifizieren. Dies stellt dann ein solides Fundament für eine Begegnung sowohl zwischen als auch mit Mitarbeitern.

   
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