Glossar

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  • Als Abwehrmechanismus werden unterschiedliche Arten von Verhaltensweisen bezeichnet, die den Menschen vor seelischen Konflikten schützen sollen. Peinliche Triebregungen, Schuld-, Ekel- und Schamgefühle sowie unerträgliche Vorstellungen sollen mit Hilfe des Abwehrmechanismus unterdrückt oder ausgeschaltet werden. Zu den Abwehrmechanismen zählen: Verdrängung, Regression, Reaktionsbildung, Isolation, Projektion, Introjektion, Verleugnung, Rationalisierung, Überkompensation und Sublimierung. Der Begriff stammt aus der Psychoanalyse und wurde von Sigmund Freud und seiner Tochter Anna Freud eingeführt.
  • Die Alexandertechnik ist eine Methode der Entwicklung von Körper und Geist. F. M. Alexander entdeckte wie es möglich ist im Alltag Entscheidungen zu treffen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv beeinflussen. Die Alexandertechnik hilft sich von alten Gewohnheiten, seien diese nun körperlicher, emotionaler oder mentaler Struktur, zu lösen.
  • Man unterscheidet zwei Arten von Aggression:
    1. Die Selbsterhaltungsaggression betrifft angeborene Verhaltensweisen. Sie dienen der Selbst- und Revierverteidigung, der Fortpflanzung, der Nahrungsaufnahme, der Lust-Freude-Beschaffung, der Ermittlung der Rangposition und der eigenen Grenzen sowie dem Erreichen und Erhalten von Sicherheit, Selbstwertgefühl und des Selbst-Stolzes (sog. gesunder Narzissmus). Diese Form der Aggression dient im evolutiven Prozess dazu die Lebensressourcen zu erhalten und zu erweitern.
    2. Die destruktive Aggression dagegen betrifft schädigendes Verhalten mit dem Zweck durch Leidzufügung materiellen Gewinn, soziale Anerkennung und Macht, innere Befriedigung oder Stimulation zu erzielen. Erhaltenswerte und lebenswichtige Ressourcen werden vernichtet, soziale Probleme werden nicht gelöst, Gewalt-Gegengewalt-Prozesse werden ausgelöst. Vernunft, Tötungshemmungen, Altruismusmechanismen, Empathie, kulturelle Mechanismen (wie Moral und Gewissensbildung) sowie günstige Sozialisationsbedingungen haben hemmende Wirkung auf die destruktive Aggression.
  • Angstattacken sind überfallartige Angstanfälle, die zu jeder Zeit und in jeder Situation auftreten können. Sie können auch an bestimmte Situationen gebunden sein, z. B. enge Räume oder Menschenansammlungen.
    Eine Angst- oder Panikattacke äußert sich am ehesten mit einem plötzlichen inneren Zittern bis Beben, in Schweißausbrüchen, Hitzewallungen oder auch Kälteschauern, in Schwindel oder in Herzrasen. Ferner wird oft auch ein Druck oder ein Schmerz auf der Brust, ein Engegefühl bzw. Beklemmungs- oder gar Erstickungsgefühl bis zur Atemnot erlebt. Durch mangelndes Ausatmen kann es zu einer Hyperventilation kommen. Mittels Psychotherapie und evtl. unterstützende Medikation können Angstattacken behandelt werden.
  • Ängste gehören zum Leben. Sie können uns vor Unheil bewahren. Ängste — im Sinne neurotischer Ängste — können aber unser Leben auch intensiv behindern. Insbesondere Angst- oder Panikattacken können uns ohne akute Gegenwehr überrollen. Können wir das Kontrolkonzept gegenüber dem Vertauenskonzept ersetzen haben wir die Möglichkeit uns bewusst und sicher durch die Stürme der Bedrohungen zu steuern.
  • Atemtherapien sind spezielle Körpertherapien, die einen vertieften Augenmerk auf den Atem richten. Der Atem ist das verbindende Glied von Seele und Körper.
  • Als Atman wird die höchste spirituelle Einheit bezeichnet. Es drückt das absolute Licht, das höchste Selbst, das göttliche Prinzip des Kosmos aus.
  • Atman Projekt nach K.Wilber stellt ein Entwicklungsmodell dar. Das Bestreben des Menschen nach der Verbindung mit der höchsten Einheit (z.B. Gott, Buddha, Grosse Geist oder Atman).

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  • Beethovenfries von Gustav Klimt findet sich in der ganzen Darstellung in der Wiener Secession. Er zeigt in einer eindrücklichen Art den Hintergrund des Leidens der Menschen und deren Befreiung zum Glück.
  • Bioenergetik ist ein Hauptvertreter der Körpertherapien. Sie geht auf Wilhelm Reich und Alexander Lowen zurück und betont das Konzept von psychischer und physischer Einheit.
  • Der ursprüngliche Behaviorismus entfernte alle subjektiven Begriffe und stützte sich nur auf das sichtbare Verhalten, die Reiz-Reaktions-Kette. Dadurch hat die angewandte Psychologie viel gewonnen, die Arbeit wurde quantifizierbar und kontrollierbar. Im Labor war die Nähe zu den Naturwissenschaften gewährleistet. Allerdings wurde systematisch die subjektive Seite des Bewusstseins und die Komplexität der Entwicklung ausgeschlossen.
  • Bewusstseinskontinuum bezeichnet das gesamte Bewusstsein. Unser alltägliches Wachbewusstsein ist nur ein kleiner Bereich dieses Kontinuums. Andere Bereiche sind zum Beispiel das Bewusstsein nichtalltäglicher Wirklichkeit.
  • Mit Burn-out bezeichnet man das Phänomen bei meist berufstätigen Personen, die in einer permanenten Überforderung leben und das Verhältnis von Leistung und Erfolg unbefriedigend ist. Das Burn-out-Syndrom ist ein Erscheinungsbild geistiger, seelischer und körperlicher Erschöpfung und kann sich in einer Erschöpfungsdepression manifestieren.

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  • Core-Energie (Center of right energy) ist nach J. Pierrakos das persönliche Zentrum von Einheit der Urquell menschlicher Vitalität und Intuition. Es ist ein Samen göttlicher Identität. Das Konzept ist ebenfalls ein Vertreter der modernen Körpertherapien.

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  • Als Dharmakaya wird im Mahayana-Buddhismus der dritte Körper, der transzendentale Buddha, des Trikaya (neben Nirmanakaya und Sambhogakaya) bezeichnet. Er ist der seinshafte oder wesenhafte Leib aller Buddhas und die unaussprechliche Wahrheit, die allem Dasein zugrunde liegt.
  • Dakini ist die weibliche Manifestation des Weisheitsprinzips und weibliche tantrische Gottheit, die der buddhistischen Lehre und deren, die sie ausüben, dienen und Schutz gewähren.
  • Der Begriff Dämon (griechisch daimon) bedeutet ein übernatürliches Wesen. Damit sind sowohl Haus- und Schutzgeister als auch 'böse Geister' und Kobolde gemeint. Dämonische Wesen spielen bei allen Völkern und Kulturen eine Rolle.
    Geschichte des Einsiedlers und der Dämonen: Als der Einsiedler nach Hause kam war seine ganze Hütte und sein Tisch voller Dämonen. Nach dem ersten Schrecken lies er sein Herz sprechen und bat liebevoll alle Dämonen zum Abendessen zu bleiben. Soviel Liebe und Barmherzigkeit konnten sie nicht ertragen und verschwanden.
  • Eine Depression ist eine Gemütserkrankung, die sich durch eine traurige Verstimmung, meist mit Angstzuständen, innerer Unruhe Schlafstörungen verbunden ist. Das Denken ist geprägt von Grübeln, Zweifeln und ständig negativem Gedankenkreisen bis zur Hoffnungslosigkeit, Selbsthass, Schuldgefühlen, Verzweiflung und Sinnlosigkeit. Die begleitenden Schlafstörungen äussern sich in Einschlafschwierigkeiten, in einem gestörten Durchschlafverhalten oder in einem frühen Erwachen.

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  • Ernährung ist ein wichtiger Teil in unserem Leben und wirkt auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sowohl körperlich als auch seelisch. Eine ganzheitliche Sicht wird durch die chinesischen 5 Elementen Lehre dargestellt.
  • Erwachen, auch spirituelles Erwachen, ist ein Bewusstwerdungsvorgang, in dem man das Leben aus seiner Essenz erkennen kann und sich derer bewusst werden. Der Weg des bewussten Lebens aus der psychischen Mitte heraus zu gehen, erfordert eine gesunde Selbstreflexion, Verzicht und grundsätzliche Achtsamkeit. Der Prozess des Bewusstwerdens kann als Geburtserlebnis (siehe auch Stan Grof) oder auch als Erfahrungsprozess des "Sterbens" — im sinne des Loslassens — erfasst werden.
  • Vertreter des Existentialismus beschäftigten sich mit die Frage nach der konkreten Existenz des Individuums und die sich daraus ergebende Problematik von Subjektivität beziehungsweise Seinsweise des Menschen.
    Der Existenz-Philosoph Søren Kierkegaard behauptete beispielsweise, dass das höchste Gut des Individuums die Erkenntnis seiner eigenen, immer auch einmaligen Bestimmung sei. Er müsse eine Wahrheit finden, die für ihn selbst wahr sei und für die er leben oder sterben könne.
    Entgegen der traditionellen Anschauung, dass die moralische Wahl eine objektive Beurteilung von Gut und Böse beinhalte, gibt es den Existenzphilosophen zufolge keine rationale Grundlage für eine moralische Entscheidung.
    Kierkegaard allerdings berief sich darauf, dass der Mensch letztendlich selbst bei seiner freien Existenzwahl wieder zu Gott und zum Glauben, der sogenannten ethischen Stufe, zurückfinden solle.

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  • Familienstellen oder Familienaufstellung ist eine ergänzende Methode zur Bewusstmachung von Familienscripts. Personen oder Objekte als Familien-Stellvertreter übernehmen die entsprechende Rolle und lassen ein emotionales Bild der Familiengeschichte entstehen. Die anschliessende Korrektur eröffnet die Neuorientierung. Gestalttherapie und Psychodrama sind deren Wurzeln.
  • Familientherapie ist ein Teilbereich der Systemischen Therapie.
  • Die Fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer sind die Bausteine der chinesichen Phlisophie. Die Ernährung nach diesen Prinzipien hilft uns das Gleichgewicht auf allen Dimensionen zu erreichen. Die Ernährungsliste hilft uns mit rechter Ernährung im Gleichgewicht zu halten.

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  • Der Begriff Geist ist doppeldeutig, denn er wird einerseits als Ausdruck des rationalen Geistes (gleich Verstand) und andererseits als Ausdruck des überrationalen Geistes (Spiritualität betreffend) benutzt.
  • In der Gestalttherapie wird das Augenmerk auf die aktuelle Gestalt — erlebte Empfinden von Symptomen —- gelenkt. Prozessuales Denken ist die Basis der Gestalttherapie.
  • Als Gestaltgebet wird der Vers aus der Gestalttherapie bezeichnet, der einen gesunden Umgang mit Fremderwartungen aufzeigt.
  • Gesundheit ist das Ergebnis ganzheitlicher Pflege.
  • Der heilige Gral ist so wertvoll, dass in der Legende seinetwegen extra ein Tempel und eine Burg gebaut wurden, die sich in einem großen Gebirge befinden. Zu seinem Schutz und zu seinem Dienst bildete sich eine eigene Ritterschaft, deren Mitglieder vom Gral selbst (durch eine Schrift, die auf ihm erschien) berufen wurden (vgl. keltische Mysterien). Anderen Menschen ist es unmöglich, diese Gralsburg zu betreten, schon der Bereich, in welchem sie sich befindet, ist unzugänglich.
    In jedem Fall aber besitzt der Gral eine große Wunder- und Segenskraft und ist von unvorstellbarer Kostbarkeit.
    Er steht als Symbol für die Suche des Glücks in uns selbst. Finden wir den Gral in uns, fühlt sich unsere Seele als zu Hause angekommen an.

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  • Heilige Gral siehe unter Gral.
  • Hinayana oder "Kleines Fahrzeug" ist eine der beiden großen Hauptströme des Buddhismus, die zeitlich der anderen Hauptrichtung, dem Mahayana, vorausging.
    Der Name Hinayana kam erst mit dem Entstehen des Mahayana in Gebrauch, indem Letzteres den Anspruch erhob, in seiner Zielsetzung "größer" (maha) oder umfassender zu sein als die Anhänger der alten Weisheitsschule, die es deshalb als "klein" (hina) bezeichneten.
  • HSP - Highly Sensitive Person (Hochsensible Menschen) besitzen die Gabe der äusserst sensitiven Wahrnehmung, was oft zu einer Reizüberflutung führt. Auch beim spirituellen Erwachen kann die Sensitivität in ihrer ganzen Auswirkung (Feinheit, Zartheit, Empfindsamkeit, sechster Sinn) geweckt werden.
  • Unter Humanismus wird die "Dritte Kraft" neben der Psychoanalyse und dem Behaviorismus (Verhaltenstherapie) bezeichnet. Es gehören u. a. die Gestalttherapie, Gespächstherapie, und Körpertherapien dazu.
  • Holotropes Atmen ist die sprituelle Atemtechnik, die St. Grof geprägt hat.
  • Unter Hyperventilation versteht man den Zustand, der durch intensiveres als bisher gewohntes Atmen entstanden ist. Ausgelöst wird dies durch einen erhöhten Sauerstoffanteil im Blut. Dies kann zu Unwohlsein oder Verspannungen führen. Durch lebhafte Aktivitäten kann der Sauerstoff wieder verbraucht werden und die Symptome verschwinden.

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  • Als inneres Kind bezeichnet man den Kern unseres Wesens, unseres natürlichen Selbsts. Es ist unsere innere Erfahrung. Während die Ansammlung erlernten Wissens als Erwachsener oder als erwachsenes Selbst bezeichnet wird. Unser inneres Kind fühlt sich von unserem erwachsenen Selbst entweder geliebt oder nicht geliebt, ähnlich den Erfahrungen im äusseren Leben.
  • Jetzt ist der Zeitaspekt beim "Hier und Jetzt". Der gegenwärtigste Moment, der empfunden werden kann ist das Jetzt. Die Gegenwart ist nur im Moment erlebbar, denn schon beim darüber berichten ist sie vorbei. Der Grenzwert der Zeitintervalle (unendlich kleiner werdende Intervalle), die die Gegenwart beschreiben ist das 'Jetzt' (Grenzwert der unendlichen Folge von Intervallen) und als solches zugleich die 'Ewigkeit' (Unendlichkeit). Somit ist die Gegenwart auch erlebte Spiritualität.

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  • Mit Karma wird die Wirkung von guten oder bösen Taten, die man in seinem Leben getan hat, bezeichnet. Um möglichst eine gute Wiedergeburt zu erreichen, lehrt der Buddhismus sich um Anhäufung positiven Karmas rechtzeitig zu kümmern und schweres, belastendes Karma durch rechten Lebenswandel zu vermeiden.
  • Der Begriff der Kollusion nach Jürg Willi spielt in Paartnerschaftskonflikten eine wichtige Rolle. Er meint das unbewusste neurotische Zusammenspiel eines Paares.
  • Verbale oder nonverbale Kommunikation ist die Verständigung im Austausch zwischen zwei Lebewesen. In der Lebensschule lernen wir sowohl achtsame und klare Kommunikation als auch bewusstes aktives Zuhören.
  • Körpertherapien sind Therapierichtungen, die im Unterschied zur Psychoanalyse den Körper und das Körperbewusstsein mehr berücksichtigen oder in den Vordergrund stellen. Aus dem Konzept von der Einheit aus Körper, Geist und Seele sind die Wirkungsweisen unterschiedlicher Richtungen verständlich.

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  • Das Lebensrad ist ein Symbol der buddhistischen Sicht weltlicher Existenz. Der Buddhismus geht davon aus, dass unsere ganze bedingte Existenz, unser bedingtes Sein durch drei »Gifte« des Geistes, die im inneren Kreis (Radnarbe) dargestellt sind, gesteuert werden. Diese drei Geisteshaltungen drehen das Lebensrad und sorgen für die Energie des Lebens. Die Ebene, in der sich das Rad dreht — der Welt also — nimmt man sich als Anhaftender wahr.
  • Die Lebenschule ermöglicht das Leben und nichtalltägliche Aspekte vom Leben zu lernen und zu erfahren. Das Leben selbst ist der Lehrer und unser Leben ist die Schule.
  • Lebensscripts und Selbstkonzepte sind unsere individuellen Regeln, die wir im Verlaufe unseres Lebens erstellt haben um uns zu schützen. Jede Schutzmauer ist auch eine Trennmauer, die wir wieder überwinden wollen um wieder offenen Kontakt herstellen zu können.

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  • Mahayana bedeutet "Großes Fahrzeug" und steht für das Ziel, vielen bzw. allen Menschen den Zugang zum Nirvana zu ermöglichen. Diese Richtung entstand im Nordwesten und Süden Indiens.
  • Mantra ist ein wiederholt rezitierender Text oder ein wiederholendes Wort und zentriert unseren Geist. In vielen Religionen wird dies beim Beten benutzt.
  • Mediation heisst Vermittlung und wird bei Konflikten, insbesondere bei Trennungen und Scheidungen, erfolgreich ausser gerichtlich angewendet. Mit Hilfe eines neutralen Mediators versuchen die Beteiligten die Auseinandersetzung miteinander zu verhandeln um zu einer fairen und zukunftsorientierten Lösung zu kommen.
  • Unter Meditation werden im allgemeinen Techniken verstanden, die geeignet sind, einen Bewusstseinszustand herbeizuführen, der vom normalen Alltagsbewusstsein abweicht. Entscheidend für eine Meditation ist die Konzentration auf einen Gegenstand der Betrachtung. Dieser Gegenstand der Betrachtung wird sozusagen allein in die Mitte unserer Aufmerksamkeit gestellt und erfüllt unser gesamtes Bewusstsein.
  • Mit Metamorphose ist ein Transformationsprozess. Was war ist nicht mehr und was sein wird ist noch nicht. So drückt sich die Phase der Wandlung aus.
  • Mit "mind" wird der verstandesmässige Aspekt (Ratio) des Geistes verstanden.
  • Mit Mobbing wird ein konfliktbelastetes Geschehen am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder mehreren Personen systematisch und während längerer Zeit mit dem Ziel und / oder dem Effekt des Ausstossens direkt oder indirekt angegriffen wird. Hier ein Beispiel eines Mobbing-Tests.

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  • Bei den Indianern bedeutet das Wort Nagual "alles was nicht benannt werden kann". Es symbolisiert die Dimension des Seins und der Einheit oder der alles enthaltenden Leere. (Vgl. Tonal)
  • Von einer Nah-Tod-Erfahrung spricht man, wenn nach dem klinischen Tod eine Wiederbelebung und die seelische Rückkehr in den Körper erfolgte. Unterschiedlichste Berichte ähneln sich in der Aussage über den visuellen Eindruck und eines sinnhaften Empfindens eines Tunnels und eines grellen weissen Lichts.
  • Der Narzissmus ist jene psychische Energie, die der Mensch auf sich selbst zu richten vermag. Der Säugling wird als „primär narzisstisch“ — auf sich selbst bezogen —gesehen. In Auseinandersetzung mit der äußeren Umgebung und den damit unvermeidlichen Begrenzungen mütterlicher Fürsorge wird das Gleichgewicht dieses "primären Narzissmuses“ gestört. Als Ausgleich dafür kann es zu einer vorübergehende Idealisierung seines Selbst (Größen-Selbst) und zu einer vorübergehenden Idealisierung der Bezugspersonen kommen. Misslingt nun — zumeist infolge traumatischer Beziehungserfahrungen — die altersentsprechende Auflösung dieser Idealisierungen, können diese grandiosen Selbstkonzepte in unbewusster Form wirksam bleiben und in Gestalt von nicht befriedigenden Grössenansprüchen und entsprechend beschämenden Minderwertigkeitsgefühlen als „sekundärer Narzissmus“ das Leben prägen.
  • Nirmanakaya bezeichnet die irdischen, grobstofflichen Emanationen Buddhas, wie sie in unserer Welt erscheinen, um die heilige Lehre zu verbreiten und die Lebewesen zur Erleuchtung zu führen.
  • Das Erreichen von Nirvana geschieht im Loslassen von allem an die Welt haftenden Bedingungen (vgl. Samsara). Folglich ist Nirvana nichts, das sich erst mit dem Tode einstellt, sondern kann — die entsprechende Stufe spiritueller Entwicklung vorausgesetzt — auch schon im Leben erreicht werden. Nirvana ist auch kein Zustand ewigen Glücks, denn alle Glückszustände sind wie alle Dinge dieser Welt vergänglich. Das »Glück« des Nirvana besteht denn gerade darin, dass es kein Glück verheißt. Nirvana ist gleichbedeutend mit innerer Ruhe und besteht im Freisein von aller Unruhe des Geistes, von allen Wünschen und von Gedanken.

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  • Die 10 Ochsenbilder stellen auf eine wunderbare Art den Prozess des spirituellen Erwachens — ein Tiefes zu sich finden — dar.

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  • Als Panik wird ein plötzliches und heftiges Erschrecken bezeichnet, das von starken Angstzuständen begleitet wird. Panik (auch als Panikattacken bezeichnet) kann einen einzelnen Menschen oder eine Gruppe von Menschen überfallen. Sie wird ausgelöst durch plötzlich hereinbrechende Gefahren, aber auch durch vermeintliche reale und irreale Bedrohungen. Panik ist gekennzeichnet durch chaotische Fluchtreaktionen, Planlosigkeit, fehlende Ruhe sowie Erregungssteigerung bis zur Hemmungslosigkeit.
  • Die Phänomenologie stellt ein Gebiet neutraler Forschungen dar. Sie dient zur Vorbereitung der Psychologie als empirischer Wissenschaft (speziell als Phänomenologie des Denkens und Erkennens). Sie erschließt die "Quellen", aus denen die Grundbegriffe und die idealen Gesetze der reinen Logik "entspringen".
  • Phobien sind psychische Störungen, die durch eine übertriebene, unbegründete und unkontrollierbare Angst vor bestimmten Gegenständen oder Situationen gekennzeichnet sind. Zum Beispiel Agoraphobie (Platzangst; Angst, Plätze oder Straßen zu betreten), Klaustrophobie (Angst, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten), Tierphobie (z.B. vor Spinnen, Mäusen, Hunden).
  • Im Verlauf des letzten Jahrzehnts hat sich die Pränatale Psychologie (und Perinatale Psychologie) als eigenständige Teildisziplin der Psychologie etabliert. Eine formale Institutionalisierung fand diese Zusammenarbeit von Psychologen und Medizinern durch die 1986 gegründete "International Society for Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine (ISPPM)", die aus der ursprünglich psychoanalytisch orientierten Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale Psychologie hervorging. Weitere Hinweise findet man bei Bettina Alberti und ihrem Buch: Die Seele fühlt von Anfang an.
  • Die zweite Revolution, die der Psychoanalyse, bestand demgegenüber auf der Dynamik des inneren Milieus in Form von Trieben. Sie behauptete die Wirkung eines unbewussten Bereichs, der das bewusste Leben und Handeln determiniere, und die permanente Anwesenheit von Konflikten zwischen Trieben untereinander und mit Kultur und Gesellschaft beschreibt. Bewusstsein sei lediglich ein Oberflächenphänomen. Nicht Herr im eigenen Haus zu sein, war eine aufrüttelnde Idee. S. Freud entwickelte das Ich-Es-Überich Modell und das Phasenmodell mit der ödipalen und der phallischen Phasen.
  • Psychodrama lässt aufgrund von Rollenspielen die emotionalen Aspekte der prägenden Szenen aus dem Leben — meist aus der familiären Herkunft — erkennen.
  • Positive Gedanken und positives Denken führt zu poritiven Geisteskräften und hilft uns auf dem "rechten Weg" zu bleiben.

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  • (Wird laufend ergänzt).

 


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  • (Wird laufend ergänzt).

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  • Samantabhadra symbolisiert in der Nyingmapa Schule die männliche Verkörperung der strahlenden Energie des reinen Bewusstseins und der höchsten Wirklichkeit, die Urquelle aller Buddhas und erscheint als einer der acht Bodhisattvas in friedlichen Visionen.
  • Samantabhadri symbolisiert in der Nyingmapa Schule die weibliche Verkörperung der umgeformten Schablone des reichen Bewusstseins und der höchsten Wirklichkeit.
  • Sambhogakaya bezeichnet jene feinstofflichen Verkörperungen der Buddhagestalt, wie sie in visualisierenden Meditationsformen erkannt werden können.
  • Samsara bedeutet "beständiges Wandern". Bezeichnung für den immer währenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen.
  • Der Schamanismus gilt als Ursprung von Religion und Medizin. Schamanen sind die zentralen religiösen Funktionsträger ihrer Kulturen. Sie vermitteln in magischer Naturverbundenheit über veränderte Bewusstseinszustände wie Traum, Trance und Ekstase zwischen den Kräften der sichtbaren und unsichtbaren Welt und regulieren so die Beziehungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen, Steinen der Erde und der Geistwelt.
  • Schmerzen gehören zum Leben. Sie weisen uns an bei einer körperlichen oder psychischen Verletzung, uns um uns zu kümmern. Anhaltende Schmerzen (chronischer Schmerz) schränken unsere Lebensqualität in hohem Masse ein und es nicht leicht damit zu leben.
  • Scripts oder Lebensscripts sind persönliche, fixierte Gedanken, nach denen jede Person ihr Leben, ihr Verhalten und ihre Interpretationen ausrichtet. Veränderungen im Sinne von Entwicklung und Entfaltung des Bewusstseins erfordern eine Überarbeitung dieser Scripts.
  • SEN (Spiritual Emergence Network) wurde in den USA von Christina und Stanislav Grof gegründet und etablierte sich inzwischen in vielen europäischen Ländern. Ziele von SEN sind die Begleitung einzelner oder kleiner Gruppen auf dem spirituellen Weg und bei möglichen Krisen.
  • Psychomechanik der Sexualität wird im 8. Kapitel im Buch von W. Barlow 'Alexandertechnik' erklärt. Die Unterschiede von männlicher und weiblicher Sexualität zu kennen, sind in zwischenmenschlichen Begegnungen von Bedeutung.
  • Shambala steht für einen hervorragenden Ort an dem diejengen, die ein klares Herz und positives Karma haben, in einer Umgebung von Glück und Erleuchtung wieder geboren werden. In dem Sinne eines reinen heiligen Landes ist Shambala für Buddhisten also kein Mythos, sondern Wirklichkeit. Es ist allerdings nur mit entsprechender spiritueller Reife erreichbar. Sicher ist, dass das wahre, himmlische Shambala "inwendig in uns" ist.
  • Soziale Kompetenz ist die individuelle Fähigkeit und Fertigkeit eines Menschen, die den Anforderungen zwischenmenschlicher Situationen entspricht.
  • Mit "spirit" wird jener Aspekt bezeichnet, den man als überrationaler Geist versteht. Der Begriff stammt aus dem Englischen (spirit = Geist) und ist abgeleitet vom Lateinischen (Spiritus = Atem, Seele).
  • Unter einer spirituellen Krise versteht man ein transpersonaler Prozess, der die bisherige Persönlichkeit und deren bisherigen Lebensweisen bedroht bzw. verändert. Solche spirituellen Krisen können zum einen in der spirituellen Praxis selbst auftauchen, zum anderen können sie auch durch spontane spirituelle Erlebnisse entstehen. Dies kann eine starke Verunsicherung und Haltlosigkeit zur Folge haben. Durch kompetente therapeutische Begleitung lässt sich wieder psychischer Boden und Neuorientierung finden. Spirituelle Visionen und körperliche Phänomene, wie u. a. in den Geburtsmatrizen nach Grof dargelegt, können den Prozess begleiten.
  • Sterben ist ein natürlicher seelischer und physischer Veränderungsprozess. Während dem Leben erleben wir viele kleinere Tode (Transformationsprozesse) und einen grossen Tod, der mit dem letzten Atemzug unser Erdenleben beendet.
  • Stress ist ein natürlicher Anstieg des Sympathikus im vegetativen Nervensystem. Unterbleibt die Stresserholung bzw. wird stets erneut der Sympathikus erhöht, entsteht ein gesundheitlich gefährdeter Stress.
  • Ziel des Sufismus ist es, die Menschen zu einer größeren Erkenntnis der heilenden Kraft des göttlichen Geistes und des spirituellen Herzens zu erwecken und auf diese Weise den physischen, mentalen und spirituellen Gesundheitszustand zu verbessern. Der Sufismus geht von der zentralen Vorstellung aus, dass die Seele identisch ist mit dem göttlichen Atem.
  • Stressmanagement gibt eine Anleitung beim Umgang von Stress und führt zu Stressabbau.
  • Svabhavikakaya (letztendliche Wirklichkeit) ist der unbeschreibbare Körper eines Buddha, der alle anderen Körper (Körper der Form, der Energie und der Leerheit) ungetrennt umfasst. Aus der Perspektive des Svabhavikakaya sind die drei Kayas (Körper) Ornamente des Svabhavikakaya. Und somit gibt es dort weder Leerheit, noch Vision, noch Manifestation.
  • Die Systemische Therapie berücksichtigt vor allem das System in dem die zu behandelnde Person lebt, in welchem sozialen Milieu sie aufgewachsen ist und deren prägende Einflüsse.

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  • Tantra ist die Grundlage der ewigen Wahrheit des Hinduismus mit dem zentralen Kern der göttlichen Energie und in der symbolischen Vereinigung von Shiva und Shakti, den männlichen und weiblichen Energieprinzipien. Der weisse Pfad vereint die Pole nur im Geiste. Während der rote Pfad neben der "inneren Hochzeit" auch die äussere Hochzeit, die Vereinigung von Mann und Frau, vollzieht. Weitere ausführliche Infos auch unter Links, Literatur oder Sivasakti.com
  • Mit Theravada-Buddhismus wird die einzige überlebende Schule des »Hinayana« (Kleines Fahrzeug) bezeichnet.
  • Tibetisches Lebensrad ist die Darstellung des Lebensrades im tibetischen Buddhismus.
  • Hauptvertreter der Tiefenpsychologie ist die Psychoanalyse. Sie geht von der Wirkung des Unbewussten aus, das das bewusste Leben und Handeln bestimmt. Die permanente Anwesenheit von Konflikten zwischen Trieben untereinander ist die Ursache psychischen Leidens. Zu weiteren Vertretern gehören u. a. die Jungsche Psychologie.
  • Zum Tod gehört auch Sterbeerfahrung. Manche Menschen erlebten eine Nah-Tod-Erfahrung und berichteten darüber. Für Buddhisten ist mit dem Tod die Vorstellung von Wiedergeburt und Karma verknüpft. Der Tod ist das finale Ergebnis des Sterbeprozesses. Für Buddhisten ist es wichtig im Sterbeprozess ein angenehmes Sterbebewusstsein zu erreichen, das auch ein Symbol für die nächste Geburt sein kann.
  • Mit Tonal bezeichneten die Indianer alles was benannt werden kann. Es ist das Symbol für die sichtbare Welt, deren Existenz auf der Welt des Nagual beruht.
  • Transformationsprozess: Sterben und Leben gehören eng zusammen. Um geboren zu werden ist ein Loslassen oder verlassen der bisherigen Welt notwendig. Jede Veränderung ist eine Transformation und beinhaltet Loslassen und ein Sich-Einlassen auf etwas Neues. Meist erfahren wir auch Ängste (Angst vor dem Unbekannten) in diesem Prozess.
  • Im Mahayana-Buddhismus werden drei Wirkungsweisen Buddhas unterschieden, die als Trikaya (Drei Körpern) bezeichnet werden: dem Dharmakaya (Körper der Lehre), dem Sambhogakaya (Körper des Mitgeniessens) und dem Nirmanakaya (Körper der Erscheinung).
  • Die Transpersonale Psychologie ist der psychologische Zweig, der sich neben den persönlichen auch mit den transpersonalen Aspekten des Daseins und der Psyche beschäftigt. Dies beinhaltet u. a. Erfahrungen aus der spirituellen Dimension, den veränderten Bewusstseinszuständen und den Transformationsprozessen.

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  • (Wird laufend ergänzt).

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  • Vajrayana wird — neben dem Hinayana und dem Mahayana — gewöhnlich als die dritte grosse Hauptrichtung des Buddhismus bezeichnet. Trotz spezifischer Eigenheiten ist der Vajrayana aber dem Mahayana zuzuordnen und kann von diesem nicht losgelöst betrachtet werden.
  • Die Verhaltenstherapie entstand auf den Grundlagen der Lerntheorie. Sie geht davon aus, dass psychische Störungen, z. B. Neurosen, fehlerhaft vollzogene Anpassungsleistungen des Menschen sind. Unangepaßtes Verhalten wiederum ist gelernt, so dass die Ursache des Symptoms bei der Behandlung keine Rolle spielt. Die Verhaltenstherapie versucht mittels Symptombehandlung durch gezielte Lernhilfen die vorhandene Störung abzubauen.

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  • Wahrnehmung ist das Ergebnis des Prozess des Wahrnehmens. Wir können mit allen unseren Sinnesorganen die entsperechenden Sinneseindrücke wahrnehmen. Wie wir das Wahrgenommene deuten und welches Verständnis wir entwickeln hängt von unseren Wahrnehmungsfiltern und Selbstkonzepten ab.
  • Wiedergeburt ist ein reiner Kausalzusammenhang, bei dem ein vorhergehender Zustand einen späteren bedingt, ohne dass irgendein substantielles Substrat (Körperlichkeit) bestehen bleiben würde. Darin unterscheidet sich das Phänomen Wiedergeburt nicht von dem, was während des Lebens ständig geschieht

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  • Yoga beudet Einheit und Harmonie. Übungen des Yoga können zur Harmonisierung des Lebens, zur Erweckung schlafender Fähigkeiten oder zur Vereinigung mit dem wahren Selbst und dem kosmischen Bewusstsein führen. Es gibt verschiedene Arten des Yoga:
    - Hatha Yoga ist der bekannteste Teil des Yoga. Er umfaßt körperorientierte Praktiken wie Asanas (Yoga-Stellungen), Pranayama (Atemübungen) und gibt Ratschläge für eine gesunde Lebensführung sowie vegetarische Vollwerternährung.
    - Kundalini Yoga beschreibt die Energie und deren Chakraen (Energiezentren). Das Erwachen der Kundalini ist mit vielen überwältigenden — auch außersinnlichen  —Erfahrungen, einem starken Glücksgefühl, eine Erweiterung des Bewusstseins oder eine Entfaltung neuer Fähigkeiten verbunden.
    - Raja Yoga umfaßt die Techniken des mentalen Trainings und der Meditation. Übungen des Raja Yoga umfassen Affirmation, Visualisierung, Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und verschiedenste Meditationstechniken.
    - Jnana Yoga ist das Yoga des Wissens und ist der philosophische Teil des Yoga. Im Jnana Yoga stellt man sich Fragen um die Wahrheit in sich selbst zu erfahren: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wirklich? Was ist Glück?
    - Bhakti Yoga ist der Yoga der Hingabe und der Liebe zum Göttlichen.
    - Karma Yoga ist das Yoga der Tat und lehrt das Schicksal als Chance zu begreifen.

    Die meisten heutigen Yoga-Meister empfehlen das ganzheitliche Yoga, eine Kombination der verschiedenen Yoga-Wege. Die heilende Kraft des ganzheitlichen Yogas beruht auf spezielle Übungen und fokussierte Gedanken und die richtige Atmung.
  • Yoni wird im Sanskrit das weibliche Genialität genannt. Gita Scholz zeigt in ihrem Buch die Schönheit, Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Yoni dar.

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  • Zehn Ochsenbilder siehe unter Ochsenbilder.
  • Zen-Buddhismus oder Zen ist eine in China ab dem 5. Jahrhundert nach Christus entstandene Linie des Mahayana Buddhismus er ist wesentlich vom Taoismus beeinflusst. Etwa ab dem 12. Jahrhundert verbreitete sich der Zen nach Japan.