Manfred M. Riedle Zürich: Niederdorfstr. 18, 8001 Zürich, +41 1 252 54 23
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  Ängste

Wir sprechen von einer gesunde Angst und verstehen darunter die natürliche Angst, die uns im Leben helfen und auch schützen kann. Anders schaut es mit der neurotischen Angst aus, die unser Leben derart - auch einseitig - bestimmen kann, dass wir in den angstbesetzten Situationen keinen befreienden Ausweg aus der scheinbaren Finsternis mehr sehen können. Neben den sozialen Aengsten (z.B. soziale Phobien, Angstattacken) quälen uns auch Ängste aufgrund fehlendem eigenem sicheren emotionalen Boden (z.B. Existenzängste, Sinnfragen oder Unsicherheiten).
Therapeutische Ansätze beziehen sich auf verschiedene Aspekte. Ein Hauptaspekt ist, unser Bewusstsein auf das "Hier und Jetzt" zu lenken und damit den Realbezug herzustellen. Real ist, was ich (subjektiv) mittels meiner Sinne wahrnehmen und registrieren kann. Ein weiterer Aspekt ist der kognitive Aspekt. Hier setzen wir uns mit angstmachenden Gedanken (z.B. "worse case Szenarien") und deren Konzepten auseinander und entdecken Gedanken der Zuversicht und des Vertrauens nach dem Symbol des "halb leeren oder halb vollem Gefäss". Ist unser Seelenschmerz, meist unbewusst, von einer derartigen Macht, dass wir mit ihr nicht umgehen können, da unsere Seele in unserem Leben bisher keinen Trost, keine emotionale Geborgenheit oder keine Herzensgüte erfahren konnte, können Attacken uns überrollen, deren Kontrolle mit der Zeit nicht mehr möglich ist. Hier müssen wir unseren Seelenschmerz zu lassen können, den spirituellen Lebenssinn erkennen und uns auf den Weg machen, unser Urvertauen wieder zu entdecken. Gelingt es uns der Angst zu zuwenden anstatt davonzulaufen, sind wir auf dem Besten Weg die Angst zu bezwingen und damit Fähig zu werden unser Leben angstfrei zu geniessen. (Vgl. die Geschichte des Einsiedlers und den Dämonen)
  Depression

Eine Depression erleben wir meist durch das Gefühl von trauriger, hoffnungsloser Stimmung, mangelnder Lebensenergie, fehlender Vitalität, Interessenlosigkeit und Unentschlossenheit. Schlaflosigkeit, Gedankenkreisen und Müdigkeit, sowie soziale Rückzugstendenzen können den Alltag zu einer schweren Hürde werden lassen. Körperliche Symptome wie Gewichtsverlust, Herzklopfen oder innere Unruhe können eine Depression begleiten. Negative und von Angst und Sorgen besetzte Gedanken sind wie ein unbewusstes Filter, das das Leben als dunkel, düster und sinnlos erscheinen lassen kann. Unvorhergesehene, traumatische Lebensereignisse können auslösende Ursachen für eine Depression sein. Auch hormonelle Veränderungen können zu Depressionen führen, wie z.B. bei der prämenstruellen Depression. Meist werden auch Ängste, Unsicherheiten, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe und Grübeln über Sinnfragen zu ständigen Begleitern einer Depression. Speziell in den Wintermonaten kann aufgrund von Lichtmangel eine saisonale Depression auftreten. Diese können wir durch "Sonne tanken" oder durch Lichttherapie auflösen. Kognitive Verhaltenstherapien können die depressiven Denkmuster in ein optimistische und werterhaltende Denkhaltung überführen. Diverse Psychotherapien, die unser Bewusstsein wieder öffnen und uns unsere "Seelenheimat" wiederentdecken lassen, können uns aus der seelischen Finsternis heraus führen und unser Herz kann wieder das Licht des Lebens empfangen. Um aus dem depressivsten Verstimmungen herauszukommen und eine gewisse Lebensqualität wieder zu erreichen, können neben psychotherapeutische Ansätze auch diverse Medikamente helfen. So kann sowohl Johanneskrautextract Linderung verschaffen, als auch ein Antidepressiva das den Serotoninhaushalt ändert, bzw. korrigiert und somit ebenfalls antidepressiv wirkt.
  Aggression

Aggression ist grundsätzlich eine natürliche Kraft und eine lebendige Energie, die für die Selbst- und Revierverteidigung, die Fortpflanzung, die Nahrungsaufnahme, die Lust-Freude-Beschaffung notwendig ist. Ein Lebewesen wie zum Beispiel der Löwe, würde ohne dieser gesunden Energie nicht überleben können. Wir müssen einerseits unser aggressives Kraftpotential kennenlernen und andererseits lernen es richtig, nicht gewalttätig anzuwenden. In verschiedenen Lebensphasen können Menschen Aggressionen auf verschiedene Arten ausdrücken. Wesentlich dabei ist, zu unterscheiden, ob wir sie affektiv oder willentlich benutzen um andere zu verletzen (in Wort und Taten) - destruktive Aggression - oder um eigene Bedürfnisse im Einklang mit der Welt zu vertreten - gutmütige Aggression -. Dies kann sich z.B. durch ein klares "ich will …" zeigen. Für gesunde Konfliktfähigkeit ist ebenfalls eine gesunde "Aggressivität" notwendig. Wir müssen die Grenze zur bösartigen und gewalttätigen Aggression uns bewusst machen und deren Herkunftswurzeln ausfindig machen. Auf alle Fälle müssen wir dieser destruktiven Form Einhalt gewähren. Oft sitzt dahinter eine Frustration, eine persönliche Kränkung, eine Angst, ein Trauma oder ein Selbstschutzverhalten, das wir uns nicht gerne eingestehen wollen und somit - auch unbewusst - durch impulsive Aggressionen zu verdecken versuchen.
Gewaltaggression kann als die positive Differenz von Bereitschaft zur Gewalt minus Aggressionshemmung bezeichnet werden. Hass, Wut oder Ärger sowie Rachegedanken können die Aggressionsbereitschaft erhöhen. Aggressionshemmende Faktoren können unter anderem die Fähigkeit zur Einfühlung, Einsicht in die Nutzlosigkeit von Gewalt oder Angst vor Bestrafung darstellen. Aggressionsabbau können wir durch bessere alternative Techniken zu Problemlösungen, weitere Möglichkeiten zur Abreaktion von emotionalen Spannungen (Gespräche, Sport o.ä.) oder den Fähigkeiten eigene Bedürfnisse zurückzustellen erreichen.
  Schmerz

Neben den körperlichen Schmerzen kennen wir auch die psychischen Schmerzen. Schmerzen entstehen aufgrund von Verletzungen und fordern uns auf, achtsamer zu sein. Eine menschliche Neigung entspicht es, den Problemen, dem Schmerz oder dem Leid auszuweichen. Dies kann zu seelischen und körperlichen Krankheiten führen. Gelingt es uns den Schmerz anzunehmen, deren Botschaft und deren zugrundeliegenden Probleme zu verstehen, können wir sie angehen uns durch deren Lösung auch vom Schmerz befreien. Chronische Schmerzen können den Lebensalltag sehr einschneidend beeinflussen. Durch bewusste Verlagerung unserer Aufmerksamkeit und verändernde Lebensweise erreichen wir eine eine Linderung.
  Lebenskrise

Krisen sind unser Befinden bei Veränderungen. Jede Veränderung löst das bisherige Gewohnte ab und das Zukünftige ist ungewiss und neu. Wir können dem Leben, das in verschiedene Phasen durchläuft, nicht ausweichen und somit auch nicht den damit zusammenhängenden Veränderungen. Veränderungen können durch Verliebtsein, Trennungen, Kündigungen, Todesfälle, etc ausgelöst werden und können uns mehr oder weniger in Lebenskrisen führen. Krisen sind aber auch eine Chance. Eine Chance aus den gewohnten Mustern wieder etwas Neues entstehen zu lassen. Das Leben ist somit wieder kreativ und lebendig. Auf der Basis von Urvertrauen sind wir den verändernden Prozessen des Lebens offener und verstehen folgenden Satz:

Das Beständigste in unserem Leben, ist der stete Wandel.

Oder wie R.Bach diese Metamorphose beschreibt:

"Was für die Raupe das Ende der Welt ist, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling.

  Spirituelle Krisen

Spirituelle Krisen sind auch besondere Lebenskrisen. Spirituelle und transpersonale Erlebnisse, die unvorbereitet unser Leben tangieren, können unsere Alltagsfunktionalität ähnlich den Depressions- oder Angstschüben zutiefst erschüttern. Spirituelle Erlebnisse sind emotionale und körperliche oder mentale Erfahrungen, die als Bewusstseinsprozess verstanden werden können. Durch kompetentes Begleiten im Rahmen einer Psychotherapie können, deren Anhaftungen (Blockaden) geläutert und diese Prozesse zum finalen Abschluss gebracht werden. Meist ist das Ergebnis eine erweiterten Erkenntnis von sich selber und der Welt und geht einher mit einer berührenden Erlösung aller irdischen Schwere.
Speziell St. und Ch. Grof haben aufgrund ihrem Modell der Geburtsmatrizen das Durcharbeiten von spirituellen Prozessen untersucht und zahlreich begleitet. Durch die Erfahrung im Durchleben aller vier Stufen (Matrizen) einer Geburt - als Gebärende/r oder als Geborene/r - im Rahmen spezieller Körpertherapien können auf Seiten des Körperbewusstseins Gefühle reaktiviert, abgeschlossen und integriert werden, die wir kognitiv nicht erreichen.
Auch transpersonale Erlebnisse und Ich-auflösende Erfahrungen können im ganzheitlichen Bewusstseinskontinuum verstanden werden und insbesondere Ich-festigende Körperübungen können Halt und den "festen Boden unter den Füssen" vermitteln. Prozessunterstützend wirkt auf alle Fälle ein stabiles Alltagsumfeld - sowohl im Privaten oder auch im Beruf - als den begleitenden, schützenden und stabilen Bezugsrahmen.
Spirituelle Krisen werden oft begleitet von Phänomenen verändernder Wahrnehmung. So können Sinneseindrücke wesentlich sensitiver als bisher erfahren werden. Die gesteigerte Sensitivität und intensivere Feinfühligkeit können neue Erlebensebenen eröffnen und uns einerseits verletzlicher, aber auch empfänglicher machen. Wir müssen lernen, uns bewusst achtsamer im Leben zu bewegen, da meist in diesem Prozess der emotionale Panzer bzw. die Abwehr sich weitgehendst aufgelöst haben kann. Diese Achtsamkeit ist aber zugleich auch ein tragendes Mittel sich selbst mehr und mehr in der Art, wie man in Wahrheit ist, zu leben. Wir lernen uns genauso wie die Welt und alle Lebenwesen zu lieben und wertzuschätzen. Das Leben erfährt einen neuen Sinn, der uns auch anleitet dem Leben neu zu begegnen.
  Stressabbau gegen Burn-Out

Stress ist eine allgemein körperliche und seelische unspezifische Alarmreaktion auf äußere Reize oder innere Reize. Der Begriff Stress wird heute zunehmend zur Kennzeichnung extremer Belastungen benutzt, denen der Mensch ausgesetzt ist. Dies entspricht eigentlich dem Begriff Distress, als ein Zustand von Überlastung. Als Eustress bezeichnet man dagegen belastende Reize, die als angenehm empfunden werden, wie zum Beispiel die Herausforderung bei einem Spiel.
Die Stressoren werden unterteilt in körperliche, seelische und soziale Reize. Körperliche Stressoren sind z.B. Hitze, Kälte, Hunger, Infektionen und Verletzungen. Seelische Stressoren sind z.B. Versagensängste, Leistungsüberforderung- bzw. Unterforderung und Prüfungssituationen. Von sozialen Stressoren spricht man bei Konflikten, Verlust von Angehörigen und Ablehnung durch andere Menschen. Die Folgen der übermäßigen Belastungen äußern sich in Stresssituationen, wie z.B. in Erschöpfungszuständen, nervösen Auffälligkeiten, Neurosen, aber auch in Magengeschwüren, Bluthochdruck und Herzinfarkt. Eine Anpassung an ausser gewöhnliche Belastungs- und Stresssituationen erfolgt durch die Mobilisierung körperlicher und seelischer Reserven, um das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Sind die Reserven erschöpft, kommt es häufig zu einem plötzlichen Zusammenbruch, zum Burn-out.

Burn-out ist ein Phänomen des Ausgebranntsein, das begleitet wird von körperlicher und psychischer Erschöpfung sowie Gefühlen persönlicher Inkompetenz. Dies beobachtet man nicht nur bei sozialen Berufen als Reaktion auf emotionale Überbeanspruchung, Daueranspannung und berufliche Situationen, die als besonders belastend erlebt werden.
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Stressmanagement mit Stressabbau und gesunden Selbstbeschränkungen sind der förderlichste Weg zur Auflösung emotionaler Erschöpfung und zur Befreiung der Burn-out-Symptome. Klares rituelles Beenden des täglichen Arbeitsprozesses sowie körperliche und seelische Ausgleiche und angemessene Psychohygiene fördert die Rekonvaleszenz emotionaler Reserven. Der persönliche Stellenwert der Arbeit wird neu definiert und einer möglichen Kompensation (z.B. Tendenz zu Workaholic) entgegengewirkt. Der Lebenssinn muss neu formuliert werden. Herausforderungen mit klaren realistischen Einschätzungen von Können und Wollen bewusst erkennen.
Persönliche Lebenslust, Bedürfnisse und deren Befriedigungen müssen wieder Platz im Leben finden. Autoritätsprobleme werden durch Förderung eines gesunden Selbstwertgefühls gelöst. Die emotionale und sensitive Seiten der eigenen Persönlichkeit haben auch im Arbeitsplatz ihre Berechtigung und der rechte Umgang damit wird zur Stressverminderung gelernt.
  Konfliktfähigkeit fördern

Konflikt ist ein Zusammenstoss von unterschiedlichen Kräften, Vorstellungen oder Interpretationen. Die daraus entstehende Auseinandersetzung kann sowohl äusserlich als auch innerlich erfolgen. So beschreibt beispielsweise ein Entscheidungskonflikt die innere Auseinandersetzung zwischen unterschiedlicher Bedürfnissen einer einzelnen Person bei ihrer Entscheidungsfindung.
Ziele der Konfliktbehandlung ist die Lösung des tatsächlichen Konflikts.
Äusserlich wird der Konflikt an den gegensätzliche Positionen manifestiert, welche die streitenden Parteien einnehmen. Ihnen geht es hauptsächlich um die Durchsetzung, die Wahrung oder die Aufgabe einer Position. Die Konfliktlösung erfordert die Erkennung der Nebenschauplätze, und des echten Konfliktes und deren Ursache. Die Lösung ist die Beseitigung der Konfliktgründe. Hilfreich ist es, ein neues gemeinsames Ziel zu benennen.
Voraussetzungen für ein gutes Konfliktmanagement sind eine persönliche
Standfestigkeit, eigene Klarheit und Fähigkeit zur Öffnung der eigenen Sichtweisen. Nur so kann die Auseindersetzung ohne beleidigende oder bedrohende Worte und gewalttätige Handlungen geführt werden.

Die Kunst bei Konfliktlösungen ist das gefangene System der konfliktträchtigen, begrenzten engen Perspektiven zu verlassen und analog dem unten aufgeführten Lösungsansatz ("B") ein neues aufrichtiges Schema zu entwerfen, das durch die erweiterte Sichtweise gekennzeichnet ist.

Symbolisch kann man folgendes Rätsel (siehe Schema "A") betrachten: "Mit drei zusammenhängende Linien sind alle neun Punkte so zu verbinden, dass jeder Punkt nur einmal von einer Linie berührt wird!"

A: Begrenztes, gefangenes Konfliktschema

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B: Konfliktlösungsansatz: befreite Perspektiven

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Die einzige Lösung (siehe "B") erfordert die Wahrnehmung des Quadrats (3 x 3) kognitiv zu erweitern: "Mittels zwei zugefügten imaginären Punkten wird das alte System des Quadrates aufgebrochen und aufgrund der erweiterten Sichtweise werden Lösungen sofort erkennbar."

  Paarkonflikte

Nicht nur in der Liebe - mit ihren konstruktiven Kräften - können Paare wie Schloss und Schlüssel zusammenpassen, sondern auch in ihren destruktiven Prägungsmustern ihrer seelischen Schatten. Diese negative Kollusion werden teils unbewusst gesucht um genau dort weiterzukommen. Leider Verstricken wir uns aufgrund unserer Verblendungen und mit unseren persönlich geformten Perspektiven und die Spirale endloser Diskussionen und Streitereien gewinnt zunehmend an Eigendynamik. Mittels Aufarbeitung und Auflösung dieser Kollusion können die Herzen wieder geöffnet werden - Selbstschutz wird zugunsten Lebendigkeit losgelassen - und die wahre Liebe kann wieder zwischen den Partnern frei fliessen.

Oft werden ungelöste Lebensthemen aus der eigenen Biografie in Beziehungen wieder aktiviert. Themen wie zum Beispiel das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Geborgenheit einerseits, andererseits Verlustängste und Liebesverlust. Können Paare dies als gegenseitige Chance erkennen, bekommen Beziehungen ein vertieftes Selbstverständnis.

Bei Paarkonflkten und Beziehungsdramen ist oft eine fehlende Konfliktfähigkeit vorhanden. Entweder wird mit ungleichen Waffen gekämpft (Emotional - und Sachebene), mit Maskeraden und verborgenen Waffen, oder man bleibt im eigenen System gefangen.
Versucht man die anderen zu verstehen, Emotionen und Sachebene zu trennen und getrennt zu diskutieren, ist es unumgänglich Aufrichtigkeit und Offenheit zu fördern.
Versteckte psychische Waffen und Täuschungen werden abgelegt und man begegnet sich mit offenen Händen.

Wahrung Wertschätzung der Eigenräume, gesunder Umgang mit Nähe und Distanz, Selbstverwirklichung von Mann und Frau und deren seelischen Ergänzungen in der Form von Anima (Yin) und Animus (Yang) fördern die bewusste Beziehung in Partnerschaften. Wächst die Beziehung aus der Symbiose (WIR) zu den Eigenräumen von ICH und DU wird das Verbindende neu definiert. Mit den zwei selbständigen, in sich fest verankerten Individuen bildet die Partnerschaftsbeziehung eine aktive, verbindende Zweisamkeit, einem Torbogen vergleichend.

Ebenso wie gelernt werden darf, klare Botschaften und jegliche Bedürfnisse erwartungslos zu äussern, ist es einerseits notwendig zu lernen 'nein' zu sagen und andererseits auch bereit zu sein dem Partner einen Gefallen zu machen (soziale Kompetenz). Letzteres bedeutet ein sich hingeben an die Welt des anderen und hat die Kraft von Demut. Diese Varianten von Begegnungen berühren alle Ebenen der Beziehung.
 
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