Gruppen- und Teamsupervision

Durch die Arbeit mit spezifischen psychotherapeutischen Verfahren in der Gruppensupervision wird die Fähigkeit zur Introspektion gestärkt und die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, der eigenen Berufsrolle sowie mit den Charakteren der KollegInnen gefördert.

Die Qualität einer Behandlung zu sichern oder Belastungssituationen zu verarbeiten, sind ebenso Ziele einer Supervision, wie Konflikte mit PatientInnen, KlientInnen, KundInnen oder KollegInnen im Kollektiv besser verstehen zu können. Aktuelle Konflikte, Kommunikations- und Kooperationsstörungen im Team, mit Mitarbeitenden, Klienten oder Vorgesetzten, werden gezielt bearbeitet. Dadurch kann das eigene berufliche Handeln deutlich verbessert werden.

Erfolgreiche Supervision fördert den Wachstums- und Veränderungsprozess der Gruppe und deren Mitglieder. Die günstigste Lernatmosphäre einer Supervision ist frei von autoritären, moralischen und ideologischen Bewertungen. Der Supervisor enthält sich direktiver persönlicher Bewertung gegenüber dem beruflichen Handeln der Teamangehörigen.

Verbesserung der zwischenmenschlichen und fachlichen Kommunikation, adäquates Konfliktmanagement und das Erkennen von Mobbingtendenzen sind ebenso mögliche Themen einer Teamsupervision, wie die Reflexion zur Gesamt-Organisation. Leitungs- und Führungskompetenzen werden nicht ausgeklammert.